Willkommen auf der Webseite über den Maler Josse GOOSSENS.

Fries aus dem Hause K., 1914, Privatbesitz

Mit seinem farbkräftigen, lebendigen und durchaus dekorativen Malstil nahm er in der deutschen Kunstlandschaft Anfang des 20. Jahrhunderts eine Sonderstellung ein. Gleichzeitig steht sein Werk auch stellvertretend für die Rezeption in Deutschland der großen Umbrüche in der bildenden Kunst seiner Zeit.

Nach Anfängen mit klassischer Atelier- und Historienmalerei als Schüler von Eduard von Gebhard an der Düsseldorfer Kunstakademie, zeichnet sich Goossens Werk ab ca. 1908 durch zunehmend leuchtende Farben aus. Dazu gesellt sich insbesondere in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg vorübergehend eine ungewöhnlich freie Formwahl, die insbesondere mehrere Male wogende und feiernde Menschengruppen darstellt. Dieses ungewöhnliche Stilmittel verleiht den Bilden eine einzigartige Lebendigkeit und deutet vielleicht auch auf eine vorübergehende Phase malerischer Experimente mit expressionistischen Ausdrucksformen.

Die bis heute maßgebliche Biographie zu Goossens Leben und Werk von Richard Braungart aus dem Jahr 1925 wird bald 100 Jahre alt. Außerdem jähren sich in absehbarer Zeit sowohl der 150. Geburtstag als auch der 100. Todestag des Malers.

Die anstehenden Jubiläen geben uns Anlass, ein aktualisiertes, umfassendes, verlässliches und aussagekräftiges Werkverzeichnis vorzulegen. Dieses soll auch zahlreiche bisher unbekannte Werke, die seit gut einem Jahrhundert in Privatbesitz sind, der interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Die im Aufbau befindliche online Version des Werkverzeichnisses enthält bereits rund 150 größtenteils bebilderte Einträge.

Besitzer von Werken Goossens sind herzlich eingeladen, für diese über das Formular die Aufnahme in das Verzeichnis anzufragen, oder über die unten stehende Email-Adresse Kontakt aufzunehmen. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt.

Diese Webseite befindet sich aktuell im Aufbau. Sie wird ohne kommerzielle Interessen betrieben und dient einzig der Förderung des Werks dieses bedeutenden Malers.

Alle Rechte vorbehalten.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: info[klammmerafffe]josse-goossens.de

Scherzo, 1914

In ihrer modernen malerischen Anschauung fielen [Goossens Bilder] so völlig aus dem Rahmen des Uebrigen heraus, das ich mir auf ihre Anwesenheit in jenen Sälen zunächst keinen Vers zu machen wußte, …

M.K. Rohde, Einführung in den Katalog zur Ausstellung in Brakls Kunsthaus München, 1912


Selbstbildnis, 1913

Courtesy Stiftung Sammlung Volmer

Ein Panorama von Goossens Bildern

Titel der Wochenzeitschrift “Jugend” von Goossens gestaltet

Jugend 1912
Heft 20
Jugend 1919
Heft 22
Jugend 1919
Heft 44
Jugend 1925
Heft 40
Courtesy Kunkel Fine Art, München

Teestube, 1911