
Willkommen auf der Webseite über den Maler Josse GOOSSENS.

Mit seinem farbkräftigen, lebendigen und durchaus dekorativen Malstil nahm er in der deutschen Kunstlandschaft Anfang des 20. Jahrhunderts eine Sonderstellung ein. Gleichzeitig steht sein Werk auch stellvertretend für die Rezeption in Deutschland der großen Umbrüche in der bildenden Kunst seiner Zeit.



Nach Anfängen mit klassischer Atelier- und Historienmalerei als Schüler von Eduard von Gebhardt an der Düsseldorfer Kunstakademie, findet Goossens ab ca. 1907-08 seinen eignen Stil und sein Werk zeichnet sich zunehmend durch leuchtende Farben aus. Dazu gesellt sich insbesondere in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg vorübergehend eine freiere Formwahl, die mehrere Male wogende und feiernde Menschengruppen darstellt. Dieses ungewöhnliche Stilmittel verleiht den Bildern eine einzigartige Lebendigkeit und deutet vielleicht auch auf eine vorübergehende Phase malerischer Experimente mit expressionistischen Ausdrucksformen. Goossens Werk der Nachkriegsjahre bis zu seinem Tod 1928 zeichnet sich durch eine große Reife in der Komposition aus und die von ihm gewählten Motive widmen sich dem bürgerlichen Leben und Volksfesten seiner Münchener Wahlheimat.



Die bis heute maßgebliche Biographie zu Goossens Leben und Werk von Richard Braungart aus dem Jahr 1925 ist nun bereits 100 Jahre alt. Außerdem jähren sich 2026 der 150. Geburtstag und zwei Jahre später der 100. Todestag des Malers.
Die anstehenden Jubiläen geben uns Anlass, schrittweise ein aktualisiertes, umfassendes, verlässliches und aussagekräftiges Werkverzeichnis vorzulegen. Dieses soll auch zahlreiche bisher unbekannte Werke, die seit gut einem Jahrhundert in Privatbesitz sind, der interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Die im Aufbau befindliche online Version des Werkverzeichnisses enthält bereits über 160 größtenteils bebilderte Einträge. Dort finden sich auch viele Literatur- und Ausstellungshinweise zu den verzeichneten Werken.
Besitzer von Werken Goossens sind herzlich eingeladen, für diese über das Formular die Aufnahme in das Verzeichnis anzufragen, oder über die unten stehende Email-Adresse Kontakt aufzunehmen. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt.
Diese Webseite befindet sich aktuell im Aufbau. Sie wird ohne kommerzielle Interessen betrieben und dient einzig der Förderung des Werks dieses bedeutenden Malers.
Das im Aufbau befindliche Werkverzeichnis wird nach bestem Wissen und Gewissen aber unter Ausschluss jedweder Haftung geführt. Alle Angaben geben nur die reflektierte Meinung des Verfassers wieder.
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Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: info[klammmerafffe]josse-goossens.de

In ihrer modernen malerischen Anschauung fielen [Goossens Bilder] so völlig aus dem Rahmen des Uebrigen heraus, das ich mir auf ihre Anwesenheit in jenen Sälen zunächst keinen Vers zu machen wußte, …
M.K. Rohde, Einführung in den Katalog zur Ausstellung in Brakls Kunsthaus München, 1912

Selbstbildnis, 1913
Courtesy Stiftung Sammlung Volmer
Ein Panorama von Goossens Bildern

























Titel der Wochenzeitschrift “Jugend” von Goossens gestaltet

Heft 20

Heft 22

Heft 44

Heft 40

Teestube, 1911
